Bereits am 14. Januar 2020, also in nicht einmal eineinhalb Jahren, beendet Microsoft den Support für die Server-Systeme „Small Business Server 2011“ (SBS) und „Windows Server 2008“. Der Small Business Server ist eine beliebte Lösung für Unternehmen mit bis zu 75 Benutzern. Dem Server 2008 folgten bereits mehrere neuere Generationen der Windows Server, aktuell ist der Server 2016.

Was bedeutet das für Sie als Anwender? Aus dem „Mainstream-Support“ sind beide Produkte bereits seit einiger Zeit heraus. Mit dem Ende des erweiterten Supports beendet Microsoft den Support vollständig. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie unbedingt auf eine jüngere Version der Software umsteigen. Für Benutzer des SBS ist das leider etwas aufwändiger, da dieses Produkt nicht mehr angeboten wird. Es muss also eine andere Server-Lösung her. Je nach genutzten Diensten müssen sogar mehrere Server neu installiert werden.

Es kann sinnvoll sein, auf leistungsstarker Hardware sogenannte „Virtuelle Maschinen“ einzusetzen. Das sind Computer, die von einer Software auf dem „echten“ Computer simuliert werden. Auf diesen läuft dann jeweils der aktuelle Windows Server mit den benötigten Diensten (z.B. Exchange für E-Mail, Terminal-Server für Terminal-Sitzungen, usw.). Im Vergleich zur Anschaffung mehrerer Server erlaubt das eine schlankere Verwaltung und zukünftig leichtere „Umzüge“ auf neue Hardware. Wer von einem Windows Server 2008 auf eine neue Version umsteigen will, wird fast immer auch neue Hardware benötigen;

Vorab ist eine gründliche Analyse des aktuellen Bedarfs wichtig, um dann die beste Lösung für den individuellen Bedarf finden zu können.

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Ihr Plenge-Team

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Support-Ende am Horizont