Ein ganzer Zoo von Schädlingen bedroht unsere Computer, unsere Netzwerke. Viren und Würmer schleichen sich durch „Hintertüren“ ein, Trojaner verleiten arglose Anwender durch bedrohliche Meldungen oder einen unwiderstehlichen Anreiz dazu, sie durch einen Klick zu installieren, oder geben vor, vor einer Bedrohung zu schützen. Bösartige E-Mails sind ebenso ein Einfallstor, wie fehlender Netzwerkschutz oder Makros in Office-Dokumenten.
Es begann vor rund 50 Jahren mit Experimenten und Programmierkunststücken zwischen Computerwissenschaftlern: das legendäre „Cookie Monster“ verlangte vom Benutzer des „befallenen“ Computers einen Keks und verschwand erst dann spurlos, wenn man „Oreo“ eingab. Heute fegen Schädlinge wie Wirbelstürme durchs Internet, legen Firmen und Krankenhäuser lahm, scheinen zur unbeherrschbaren Bedrohung zu werden.
An Antivirensoftware auf unseren Smartphones haben wir uns gewöhnt, jetzt befallen neue Schädlingswellen netzwerkfähige Kameras, „intelligente“ Kühlschränke und Waschmaschinen, Bankautomaten und selbst die Steuercomputer in unseren Autos.
Der Wettlauf zwischen der Antivirensoftware und den Entwicklern immer bösartigerer Schadsoftware scheint hoffnungslos. Obwohl Schutzsoftware versucht, unbekannte Schädlinge an verräterischen Eigenschaften im Programmcode zu erkennen, schaffen sie es immer wieder sich durchzumogeln. Fehler in Programmen öffnen immer neue Lücken, durch die sich Schädlinge einschleichen – immer bösartiger werden die Schadfunktionen.
Was tun, wenn tatsächlich eines Morgens der Computer gekapert wurde? Wenn ein anonymer Bösewicht „Bitcoins“ verlangt, bevor ich meine Daten, meinen Computer wieder benutzen kann?
Ist das Kind in den Brunnen gefallen, ist guter Rat teuer. Aber im Vorfeld können Sie viel tun, um das Risiko zu minimieren und im Notfall einen Rettungsweg offen zu halten. Pflicht sind heute:

  • ein Antivirusprogramm,
  • eine Firewall gegen Angriffe aus dem Netz
  • regelmäßige Software-Aktualisierungen gegen Sicherheitslücken
  • ein Datensicherungskonzept mit regelmäßigen Wiederherstellungstests

Einfache Maßnahmen wie die Begrenzung von Benutzerrechten auf das Nötige machen es den Schädlingen schwer: Dann kann nicht mehr jeder Anwender Programme installieren, aber auch der Virus oder Trojaner muss höhere Hürden überwinden. Besonders wichtig ist, dass die Mitarbeiter im Unternehmen über Risiken und Tricks der Angreifer informiert werden.
Sicherheit, sagen Fachleute, ist kein Produkt, sondern ein Prozess. Höhere Sicherheit bedeutet oft weniger Komfort: Ich muss lange Passwörter eingeben, um auf meine Daten zuzugreifen, mein Rechner wird durch Antivirus-Software ausgebremst usw.
Wir freuen uns sehr, dass unsere regelmäßigen Schutzmaßnahmen unsere Kunden vor den letzten Wellen erpresserischer Schädlinge bewahrt haben. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass der Wettlauf nicht endet, dass es jeden treffen kann.
Mit durchdachten Konzepten helfen wir gern auch Ihnen, Gefahren zu analysieren, Risiken zu minimieren, Mitarbeiter zu schulen und für den Notfall eine Strategie zu entwickeln, damit Sie nach einem Angriff schnell wieder arbeiten können, ohne dass Ihre existenziell wichtigen Geschäftsdaten verloren gehen.

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Viren, Würmer, Trojaner — Ungeziefer im Computer
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